Deckerde für die industrielle Pilzproduktion
80 % weniger Torf
100 % Performance
CORMO entwickelt eine Deckerde auf Basis von Miscanthus, die Champignonbetriebe einsetzen können wie konventionelle Torfdeckerde.
Zur CORMO Deckerde- 80 % weniger Torfals konventionelle Deckerde
- Gleiche Performancebei Ertrag und Qualität
- Keine Umstellungvon Anlagen und Abläufen
- 32 % weniger CO₂*im Betrieb des Pilzproduzenten
*Berechnung der CORMO AG für die Champignonproduktion des Anwenders bei vollständigem Wechsel auf die CORMO Deckerde.

Warum Torf
Eine Industrie, ein Rohstoff.
Die industrielle Champignonproduktion in Europa setzt jedes Jahr bis zu zwei Millionen Kubikmeter Torf als Deckerde ein, weltweit sind es rund vier Millionen. Eine gleichwertige Alternative hat sich bislang nicht als Standard durchgesetzt.
Gleichzeitig wird der Rohstoff knapper und teurer. Irland hat den industriellen Torfabbau eingestellt und importiert Torf heute aus dem Baltikum, England hat den Ausstieg auch für die Pilzproduktion angekündigt, und der Lebensmittelhandel beginnt, torffrei produzierte Pilze zu verlangen. Hinter all dem steht, dass Moore zu den wirksamsten Kohlenstoffspeichern gehören und mit jedem Abbau CO₂ freisetzen.
- bis zu 2 Mio. m³
- Torf pro Jahr für Deckerde in der EU
- rund 4 Mio. m³
- Torf pro Jahr für Deckerde weltweit
Warum Torf so schwer zu ersetzen ist
Torf speichert viel Wasser, gibt es gleichmäßig ab und behält seine Struktur über den gesamten Kulturverlauf. Diese Kombination hat ihn in der industriellen Pilzproduktion zum Standard gemacht. Seit Jahrzehnten werden Alternativen erprobt, von Holzfasern und Rinde über Kompost bis zu gebrauchter Deckerde. Ein Teil des Torfs lässt sich damit ersetzen. Einen hohen Ersatzanteil bei gleichem Ertrag, in gleichbleibender Qualität und in industriellen Mengen zu erreichen, ist die eigentliche Hürde. Die EU stuft die Pilzindustrie deshalb weiterhin als stark abhängig von Torf ein.
- Wasserhaltevermögenund Wasserführung
- Strukturund Strukturstabilität
- pH-Stabilitätwährend des Produktionszyklus

CORMO Deckerde
80 % Miscanthus, 20 % Torf.
Grundlage der CORMO Deckerde ist Miscanthus, eine mehrjährige Gräserpflanze, die jedes Jahr nachwächst und sich in großem Maßstab anbauen lässt.
CORMO hat für Aufbereitung und Rezeptur ein patentiertes Verfahren entwickelt, mit dem das Material die Aufgaben des Torfs in der Deckschicht übernimmt. Es hält Wasser, gibt Struktur und bleibt über den Kulturverlauf stabil.
Mehr zur CORMO DeckerdeWirkung
Für Betriebe, Branche und Moore.

Für Produzenten
Die Abhängigkeit von einem Rohstoff, dessen Preis und Verfügbarkeit zunehmend unter Druck stehen, sinkt. Anforderungen von Handel und Regulierung lassen sich erfüllen, bevor sie verbindlich werden.

Für die Branche
Mehrere Millionen Kubikmeter Torf im Jahr lassen sich schrittweise ersetzen, Betrieb für Betrieb und ohne neue Anlagen oder Verfahren.

Für Moore und Klima
Torf, der nicht als Deckerde gebraucht wird, bleibt im Moor. Mit dem Torfanteil sinken auch die Emissionen, die bei Abbau und Zersetzung des Torfs entstehen.
Validierung
Im industriellen Einsatz.
CORMO arbeitet seit vielen Jahren mit einem führenden industriellen Pilzproduzenten aus den Niederlanden zusammen. Gemeinsam haben beide Unternehmen zahlreiche Versuche und Testreihen durchgeführt. Heute validiert dieser Partner die CORMO Deckerde unter realen Produktionsbedingungen im industriellen Maßstab.
Im Fokus der Validierung
- Ertrag
- Qualität
- Wasserführung
- Handling
- Reproduzierbare Ergebnisseüber mehrere Produktionszyklen
Ausblick
Der Weg zur torffreien Deckerde.
Die heutige CORMO Deckerde enthält noch 20 Prozent Torf. Die nächste Produktgeneration soll ganz ohne Torf auskommen und dabei mindestens so leistungsfähig sein wie konventionelle Deckerde.
Unternehmen
CORMO
Die CORMO AG entwickelt seit sieben Jahren alternative Deckerde für die industrielle Pilzproduktion.
- 7 Jahre
- Forschung und Entwicklung
- Saint-Aubin
- Sitz der CORMO AG, Kanton Freiburg
- 01
Maisstroh
Die erste CORMO Deckerde basierte auf Maisstroh und wurde in zahlreichen realen Versuchen in der Pilzproduktion erprobt.
- 02
Industrieller Maßstab
Auf dem Weg in den industriellen Maßstab zeigte sich jedoch, dass sich Maisstroh nicht in den Mengen und der Gleichmäßigkeit bereitstellen lässt, die eine industrielle Versorgung verlangt.
- 03
Miscanthus
CORMO hat daraufhin auf Miscanthus umgestellt. Aufbereitung, Rezeptur und Anwendungswissen aus der Maisstroh-Entwicklung sind in die heutige Deckerde eingeflossen, die ohne Leistungseinbußen gegenüber Torfdeckerde arbeitet.
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